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Schulprogramm der 8. Grundschule Dresden

Unser Schulprogramm wird derzeit evaluiert und überarbeitet.

Seit dem Schuljahr 2014/15 arbeitet eine Steuergruppe an der Evaluation.

Die Ergebnisse werden schrittweise in das Schulprogramm aufgenommen.

Unsere Hausordnung (pdf, ca 21k) und die Hallenordnung zum Download .


  1. Ein Schulprogramm – Warum?

  2. Unsere Schule –Schulgeschichte

  3. Unser Leitsatz

  4. Der Unterricht

  5. Die außerunterrichtliche Arbeit

  6. Die wichtigsten Erziehungspartner – die Eltern

  7. Zusammenarbeit mit anderen Erziehungspartnern

  8. Umgangsformen und Ordnung

  9. Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung

10. Besonderheiten

11. Evaluation


1. Ein Schulprogramm - Warum?

Mit unserem Schulprogramm möchten wir mehrere Ideen realisieren:

  • Unsere pädagogische Orientierung und die Maßnahmen und Ziele der Bildungs- und
    Erziehungsarbeit werden festgeschrieben.
  • Es soll anregen, die am Schulleben Beteiligten in das Lernen und Leben in der Schule
    einzubeziehen und Gesprächsanlässe liefern.
  • Es soll ein Arbeits -und Steuerungsinstrument der Schule sein und den Entwicklungs-
    prozess zur Verbesserung schulischer Qualität unterstützen.
  • Kriterien zur Überprüfung der Ziele werden verbindlich festgelegt.

Wenn wir etwas verändern wollen, sollte der Wunsch nach Veränderung schon in uns sein. Und
wenn unsere Schule sich wie ein Schiff zu neuen Ufern aufmacht, dann ist das Schulprogramm
als Steuerrad wichtig, um den Kurs halten zu können.

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2. Schulgeschichte

Im Jahre 1671 ordnete die „Decreta Visitationes …“ des Kurfürsten Johann Georg II. an, dass
für das damalige Neudorf, unser heutiger Schulstandort, ein Schulmeister anzustellen sei.
Wahrscheinlich 1689 wurde das erste Neudorfer Schulhaus gebaut.
1855 wurde das zweite Neudorfer Schulhaus eingeweiht und 1865, als Neudorf zu Dresden
eingemeindet wurde, erhielt die Schule die Bezeichnung „8. Bezirksschule zu Dresden“.

1881 wurde die alte Schule abgerissen und an ihrer Stelle entstand unsere Grundschule.
Im Laufe der Geschichte hieß sie Haus I und „Mädchenhaus“, 8. Volksschule und 8.Oberschule.
Seit 1992 trägt sie den Namen 8. Grundschule Dresden.

Heute verfügt unsere Schule über helle, freundliche Räume, eine moderne Turnhalle und ein
ansprechendes Außengelände mit Schulgarten, Sportplatz und Spielplatz.
Der Hort befindet sich ebenfalls im Schulgebäude.

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3. Unser Leitsatz

Entdecke dich und deine Umwelt!

Unser Ziel ist es, die Entdeckerfreude und Wissbegier der Kinder zu erhalten und zu
fördern.
Wir begleiten jeden Schüler auf seinem Weg, das Leben zu verstehen und das Lernen
als Voraussetzung und Chance dafür zu nutzen.

Nachfolgend haben wir uns sechs Handlungsfelder ausgewählt.
Diese sechs Bereiche erscheinen uns heute als besonders wichtig, um eine freundliche und
leistungsfördernde Schule zu gestalten.

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4. Der Unterricht

Den Unterricht betrachten wir als wichtigsten Baustein unseres Schulprogramms. Die
Schüler erwerben vor allem anschlussfähiges Wissen, entwickeln eigene Wertevorstellungen
und Kompetenzen. (Methoden- ,Lern- und Sozialkompetenz).
Unsere Grundschule stellt sich dem Anspruch, eine Schule für alle Kinder zu sein. Das heißt,
wir müssen auf die verschiedenen Lernausgangslagen und Lerntempi mit entsprechend
differenzierten Unterrichtsangeboten reagieren.
Die Individualisierung und differenzierte Unterrichtsgestaltung lässt einen durchgehenden
Frontalunterricht nicht mehr zu.
An unserer Schule unterrichten die LehrerInnen in vielfältigen Formen, von denen einige
nachfolgend aufgeführt werden.

Offene Unterrichtsformen

  • Werkstattunterricht
  • Lernen an Stationen
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Wochenplan
  • Tagesplan
  • Freie Arbeit

Frontale Phasen haben in bestimmten Unterrichtsabschnitten ihre Berechtigung. Die
Unterrichtsformen sind im Anhang des Schulprogramms näher erläutert.

Rituale

  • Gesprächskreis
  • Morgenlied
  • Tägliche Übung
  • Kindergeburtstag
  • Gemeinsames Frühstück
  • Hofpause

Gestaltung des Unterrichts

Es wird von der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Kinder ausgegangen, die einem hohen
Realitätsbezug der Kinder entsprechen. Eine ansprechende Lernumgebung soll die Freude,
den Entdeckerdrang und die Neugierde wecken.

  • Lernen am Original
  • Authentische Begegnung mit Lerninhalten
  • Aufsuchen außerschulischer Lernorte
  • Handlungsorientierter Unterricht
  • Integrativer Unterricht
  • Fachübergreifender Unterricht
  • Projektorientierter Unterricht
  • Experten kommen in die Schule
  • Entwicklung der Lese– und Sprachkompetenz
  • Durchführung von Experimenten
  • Vorbereitung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in den
    weiterführenden Schulen (Biologie, Physik, Chemie…)

Differenzierte Unterrichtsgestaltung

  • Individuelle Förderung und Forderung, basierend auf den
    aktuellen Lernstand des Schülers
  • Die differenzierte Unterrichtsgestaltung erfordert
    Lehrerkompetenz sowie den entsprechenden Fundus an Material.
    Bei der Planung des Haushaltes wird der Schulkonferenz die
    Ausstattung mit diesem Ziel dienenden Lehr- und Lernmitteln
    als erste Priorität vorgeschlagen.
  • Zur Förderung leistungsstarker Schüler können Lernverträge
    abgeschlossen werden.

Rhythmisierung des Unterrichts

  • Wir führen an unserer Schule überwiegend Blockunterricht durch.
  • Dabei berücksichtigen wir, dass der 1. Block den Zeitraum von
    8.00 Uhr bis 9.45 Uhr umfasst. Über die Frühstückspause wird
    dabei von dem Lehrer entsprechend der Unterrichtssituation
    flexibel entschieden.
  • Daran schließt sich nach Möglichkeit ein 2. Block von 10.00 Uhr
    bis 11.40 Uhr an.
    Die Pause von 10 Minuten richtet sich ebenfalls nach dem
    Stundenverlauf.

Die Gestaltung der Klassenzimmer, die Nutzung der Fachunterrichtsräume und der Gänge
ermöglichen das Realisieren offener Unterrichtsformen.

Effektive Analysen der Lernprozesse und Lernergebnisse

  • Überprüfen von Standards, Orientierungsarbeiten, Leseleistungsanalyse
    Ende Kl.1
  • Überprüfung der Lesekompetenz Kl.2, weitere Vergleichsarbeiten,
    Zensurenanalysen
  • Analysen der Arbeiten hinsichtlich des Anspruchsniveaus

Leistungsermittlung und Leistungsbewertung

Leistungsermittlung und Leistungsbewertung sind an rechtliche Grundlagen und
Rahmenvorgaben gebunden. Diese werden von den Lehrern eigenverantwortlich umgesetzt:

  • Analyse der Ausgangsbedingungen
  • Bewährte Formen der Leistungsbewertung werden genutzt und weiterentwickelt
    • Klassenarbeiten
    • Kurzkontrollen
    • mündliche Leistungen
    • komplexe Leistungen
  • Diese werden durch neue Formen ergänzt: z.B.
    • Portfolio, Lesetagebuch, Lerntagebuch, Beobachtungsbögen,
      Lerngespräch
    • praktische Leistungen
    • Reflexion des Lernprozesses
    • prozessorientierte Bewertung

Lehrer und Schüler legen gemeinsam die Kriterien für die Leistungsbewertung fest.
Die Bewertung berücksichtigt den individuellen Lernfortschritt.

Fächerverbindender Unterricht

Jeder Schüler muss pro Schuljahr mindestens im Umfang von zwei Wochen fächerverbindend
arbeiten.
Die Themenwahl wird durch die Schüler entschieden.
Dabei wird das Thema unter Anwendung von Inhalten, Fragestellungen und Verfahrensweisen
verschiedener Fächer bearbeitet. Es erfolgt eine tiefgründige Behandlung des Wunschthemas,
welches so aus verschiedenen Perspektiven besser erfasst werden kann.

Das Lernen lernen

An unserer Schule lernen die Schüler das Lernen. Sie erwerben Kompetenzen, um sich
selbstständig Wissen anzueignen. Das entsprechende Methodentraining unterstützt den
Lernprozess.

Die Rolle des Lehrers

Der Lehrer übernimmt die Rolle des Ratgebers und Begleiters. Er stellt den Schülern
vielfältiges, durchdachtes Material sowie die notwendige Technik zum Wissenserwerb bereit.
Durch entsprechende Analysen, ermutigende verbale und schriftliche Aussagen während des
Lernprozesses führt er die Schüler zum Erfolg.

Medienerziehung

  • Nutzung des Computerzimmers
  • Nutzung der Computer im Klassenzimmer
  • Erfahrungen im Umgang mit dem Internet bekommen und lernen,
    dieses als Medium der Informationsbeschaffung zu nutzen und
    für die eigene Lernarbeit einzusetzen
  • Besuch der Bibliothek, Bereitstellen von Lesematerial
  • Umgang mit Nachschlagewerken
  • Kritischer Umgang mit der Presse

Leistungsvergleiche

Leistungsvergleiche, wie z.B. Mathematikwettstreit, Känguruwettbewerb, Talentwettstreit,
Vorlesewettbewerb und Sportwettkämpfe helfen, Standards zu überprüfen und ermöglichen
den Schülern Bewährungssituationen zu meistern.
Dabei beteiligt sich unsere Schule auch an vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus
(SMK), der Sächsischen Bildungsagentur (SBA) und anderen Veranstaltern
ausgeschriebenen Wettbewerben. Über die Auswahl und Beteiligung entscheidet die Lehrer-
konferenz in Absprache mit dem Elternrat.
Die Würdigung der beteiligten Schüler in geeigneter Form erfährt dabei eine besondere
Bedeutung.

Förderunterricht

Das Potential des Förderunterrichts wird genutzt, um gezielt leistungsschwache und
leistungsstarke Schüler zu fördern. Der Inhalt des Förderunterrichts wird dementsprechend
abgestimmt.

Schulinterne Lehrerfortbildungen, pädagogische Tage, Fortbildung

Die Fortbildung der Lehrer trägt an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Sie begünstigt
die Professionalität der Lehrkräfte bei der Wahl der didaktischen Mittel, der
Organisationsformen, der Unterrichtsmethoden und bei lernpsychologischen Themen.
Die Fortbildungskonzeption analysiert den Bedarf und empfiehlt die geeigneten Fortbildungen.
Die regelmäßigen Beratungen der Lehrer sollen den zeitlichen Rahmen bieten, Erfahrungen
der Lehrkräfte für das Kollegium aufzubereiten.
Die Auswahl der Inhalte der pädagogischen Tage orientiert sich an aktuellen unterrichtlichen
Themen und wird im Kollegium festgelegt.

Integration

Unsere Grundschule stellt sich dem Anspruch, eine Schule für alle Kinder zu sein. Dabei sind
wir offen für Integration von Schülern (lt. Integrationsverordnung).
Neben der Möglichkeit, dass behinderte Kinder am Unterricht der Regelschule teilnehmen,
ergibt sich Erziehungspotential für die Mitschüler im Umgang mit behinderten Kindern.

Unterrichtsvertretung

Für die Erziehungsberechtigten und Schüler ist eine verlässliche Unterrichtsversorgung
wichtig. Notwendige Unterrichtsvertretungen werden gemäß der Unterrichtsausfallkonzeption,
beschlossen von der Lehrerkonferenz am 20.08.2003, organisiert. Die Ausfallkonzeption ist
als Anlage beigefügt.

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5. Außerunterrichtliche Arbeit

Ganztagesangebote und Arbeitsgemeinschaften

Die 8. Grundschule bietet verlässliche Angebote, um Lern –und Entwicklungschancen aller
Schüler zu gewährleisten.
Die Ganztagesangebote werden nach der Förderrichtlinie des Sächsischen Ministeriums für
Kultus über den Förderverein der Schule beantragt und verwaltet.
Über den Inhalt und Umfang entscheidet die Schulkonferenz.
Arbeitsgemeinschaften werden aus dem Ergänzungsbereich der Schule angeboten

Ganztagesangebote und Arbeitsgemeinschaften sind u.a.

  • Konzentrationstraining
  • Schreibtraining
  • Naturwissenschaftlerclub
  • Englisch Klasse 1 und 2
  • Lesetraining
  • Bewegungstraining
  • Singen
  • Schach
  • Puppenspiel
  • Computer
  • Theater AG
  • Tanzgruppe

Schulhöhepunkte

Wer zusammen arbeitet, soll auch zusammen feiern.
An unserer Schule haben Feste und Feiern eine lange Tradition. Um die Feste und Feiern zu
einem Erlebnis für alle Beteiligten werden zu lassen, ist eine Koordination mit dem Elternrat
und dem Hort sehr wichtig. Durch die aktive Unterstützung der Eltern werden für die Schüler
viel mehr interessante Angebote realisiert.

Der Weihnachtsmarkt findet am Sonnabend vor dem 1. Advent statt. Nach einer musikalischen
Begrüßung ergeben sich an den vielen Ständen Möglichkeiten, Weihnachtspräsente und
Adventsschmuck zu basteln.

Das Schulfest ist ein Höhepunkt im Schulleben. Gemeinsam mit Förderverein, Eltern und
Schülern gestalten die Lehrer der Schule und die Erzieher des Hortes ein abwechslungsreiches
Programm.

Alle 2 Jahre findet im Rahmen des Schulfestes ein Talentefest statt. Hier können die
Schülerinnen und Schüler ihre Talente auf musisch- kulturellem Gebiet vorstellen.

Zum Tag der offenen Tür für die Schulanfänger gestalten Schule und Hort ein Programm. An
diesem Tag können die Schulanfänger die Schule kennenlernen. Für die Eltern ist der Tag
willkommener Anlass, sich ausführlich über pädagogische Konzepte, Methoden,
Unterrichtsmaterial, Tagesablauf und organisatorische Details zu informieren.

Die Schuleinführung an unserer Schule gehört zur festen Tradition und findet immer am
Sonnabend vor dem Schulstart statt. Kinder aus allen Klassen, die Singegruppe und die
Tanzgruppe bereiten den Schulanfängern und ihren Gästen ein buntes Programm. Anschließend
findet eine erste Kontaktaufnahme mit dem Klassenlehrer statt. Dabei erhalten die „ Kleinen“
ihre Bücher und die erste Zuckertüte.

Nach 4 Jahren Grundschulzeit werden die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen feierlich
entlassen
. In einer festlichen Atmosphäre erhalten sie ihr Abschlusszeugnis mit dem sie
ihren Schulweg am Gymnasium oder an der Mittelschule fortsetzen.

In einem Lesewettbewerb ermitteln wir im Frühling den besten Vorleser jeder Klassenstufe.
Regelmäßige Konzert- und Theaterbesuche gehören zu unserem Schulalltag.

Förderverein

Der seit 1995 bestehende Förderverein unterstützt die Umsetzung des Schulprogramms im
Rahmen seiner satzungsmäßigen Möglichkeiten.
Insbesondere bietet der Förderverein Möglichkeiten der Finanzierung von Projekten, Schulfesten
und Anschaffungen, welche nicht aus dem Haushalt der Schule finanziert werden können. Durch
den Förderverein ist es möglich, dass die Schule Spenden und Fördergelder erhalten kann. Der
Förderverein beantragt und verwaltet die Fördermittel zu den Ganztagesangeboten.

Homepage

  • Öffentliche Plattform zur Präsentation der Schule
  • Aktuelle Informationen und Berichte des Schulalltages
  • www.gs8.de

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6. Die wichtigsten Erziehungspartner – die Eltern

Die Zielvorstellung, das Schulleben aktiv zu gestalten, berücksichtigt die Erkenntnis, dass
Lehrerinnen, Lehrer, Eltern und Kinder das Schulleben gemeinsam gestalten und den
Erziehungsauftrag zusammen leisten.

Die Schule kann ihren Auftrag nur erfüllen, wenn Elternhaus und Schule eng zusammenarbeiten.
Im Interesse der Erziehung und der Ausbildung der Kinder kann und soll die Zusammenarbeit
von Elternhaus und Schule weiter verbessert werden.

Durch die praktische Mitarbeit erleben die Eltern die Schule neu; negative Erfahrungen aus
der eigenen Schulzeit werden abgebaut.

Durch Elternmitarbeit wird dem Lehrer der Bildungs- und Erziehungsauftrag wesentlich erleichtert.

Durch die Demonstration der Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus werden die Kinder
stärker motiviert:

Elterninteresse an der Schule weckt Schülerinteresse
Unsere Eltern machen mit

Wie spiegelt sich das aktive Schulleben im Laufe eines Schuljahres wieder?

  • Schulfest
  • Sportfest, Talentshow
  • Weihnachtsmarkt
  • Landheimfahrten
  • Schulwandertage
  • Sportwettkämpfe
  • Projekte
  • Schuleinführung
  • Grundschulabschluss Klasse 4

Zusammenarbeit gestalten
Erziehungspartnerschaft Eltern und Schule

Aus dem individuellen (s. Artikel 6 GG) und dem kollektiven (s. Verordnungen zur Mitwirkung
der Eltern) Erziehungsrecht ergibt sich der Anspruch der Eltern, aktiv in die Erziehungsarbeit
einbezogen zu werden.
Gerade bei der Werteorientierung und bei der Entwicklung der Sozialkompetenz ist unsere
Schule auf Kooperation mit den Eltern angewiesen. Dabei wollen Schule und Eltern einvernehmlich
aufeinander zugehen.

Wie soll das in der täglichen Arbeit an unserer Schule realisiert werden?

Information: Eltern werden bei schulrelevanten Ereignissen informiert. Dabei ist uns die
schnelle und exakte Information wichtig. Geeignete Medien: Elternbriefe, Rundschreiben, E-Mail,
Telefon, Kurzinfos,
Entscheidungen mitgestalten: Eltern werden bei Entscheidungen einbezogen. Dabei kommt
es uns auf die Transparenz der Beschlüsse genau so an, wie auf die Entscheidungsfindung durch
Eltern und Lehrer
Rückmeldung: Eltern Feedback geben. Über die Ergebnisse von Befragungen, Erhebungen oder
beschlossenen Entscheidungen werden die Eltern umgehend informiert.
Beratungskultur: regelmäßig stattfindende Sprechstunden der Lehrer können von den Eltern zu
Beratungsgesprächen genutzt werden. Die Beratungslehrerin steht ebenfalls zu Gesprächen
zur Verfügung.
Elternversammlungen: werden von den Elternsprechern geleitet, wir wünschen uns eine
Absprache zwischen Klassenlehrer und Elternsprecher. Denkbar sind thematische Beratungen,
die auch klassenübergreifend organisiert werden. In der Elternversammlung einigen sich Eltern und
Lehrer über Kontaktmöglichkeiten, wie z.B. Lehrersprechstunde und Elterngespräch
Elternrat: regelmäßige Beratungen zu ausgewählten Themen. Der Elternrat hat auch eine
Multiplikatorfunktion für die Elternversammlungen.
Unterstützung: ohne Unterstützung der Eltern ist ein anspruchsvolles Schulleben nicht
denkbar. Wir wertschätzen deshalb sehr die aktive Unterstützung bei Wandertagen, Festen,
Landheimfahrten, Unterrichtsprojekten, Besuchen von Theater, Museen usw.

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7. Zusammenarbeit mit anderen Erziehungspartnern

Kooperation mit Kindertagesstätten

  • Entdeckerhaus
  • Haus der Kinder
  • Sonnenschein
  • Kita Wurzener Str.
  • Kita Riesaer Str.

wichtige Inhalte der Kooperation

  • Unterstützung der Schuleingangsphase durch schulvorbereitende Projekte
  • Kennenlerntag in der Schule
  • Besuch der Lehrer in der Kita
  • Vorschulische Angebote durch Schule und Kita
  • Erfassung des aktuellen Lernstandes der Schulanfänger

Kooperation mit dem Hort

Der Hort befindet sich im Erdgeschoss unserer Schule.
Schule und Hort haben trotz unterschiedlicher Aufgabenstellung auch gleiche Erziehungsziele.
Beide Einrichtungen wollen in einer freundlichen Atmosphäre den Kindern viele Möglichkeiten
bieten sowohl individuelle Erfahrungen als auch Erlebnisse in der Gemeinschaft zu erfahren.
Gemeinsame Vorhaben wie z.B. der Weihnachtsmarkt, ein Schul- und Hortfest und die
gemeinsame Durchführung des Elternabends der 1. Klasse und des Kennenlerntages für die
Schulanfänger unterstützen dieses Anliegen.

Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Mit der 9. Mittelschule, dem Pestalozzigymnasium und einer Berufsschule wird der Übergang
der 4. Klassen vorbereitet. Absprachen zwischen den Lehrkräften, Austausch zwischen den
Schulleitungen und der Besuch der 4. Klassen in den Schulen unterstützen diesen Prozess.

Kooperation mit Vereinen

Mit TSV Rotation besteht schon seit vielen Jahren ein enger Kontakt. Über die Maßnahme
Schule – Verein werden in der Schule den Schülern Trainingsmöglichkeiten durch den Verein
angeboten und rege genutzt.
Mit Motor Mickten wird die Zusammenarbeit intensiviert.

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8. Umgangsformen und Ordnung

Eine leistungsfördernde und freundliche Lernatmosphäre erfordert gewisse Normen und Regeln
bei den Umgangsformen des Zusammenlebens. Diese Regeln haben wir mit den Schülern
gemeinsam ausgehandelt und in unserer Hausordnung zusammengefasst. Die Hausordnung liegt in der Schule
aus.

Folgende Punkte sind uns besonders wichtig:

  • Höflicher Umgang miteinander
    • Konfliktbewältigung unter Anwendung der Stopp-Regel
      Stopp-Regel: Ein Schüler der bedroht wird sagt deutlich „Stopp“.
      Für den „Angreifer“ ist dies ein deutliches Zeichen keine Gewalt
      auszuüben.
      Hält er sich nicht daran, hat er mit Strafen zu rechnen.
    • Gesprächsregeln verwenden, z.B. aussprechen lassen, zuhören
    • Persönlichkeitsfördernde Maßnahmen, z.B. Hilfe bei Problemen
    • Kulturvolle Frühstückspause für Schüler und Lehrer
    • Pausen gestalten mit verschiedenen Angeboten z.B. Musik,
      Bücher und Spiele
  • Ordnung und Sauberkeit
    • Einhaltung der Hausordnung
    • In den Klassen sind Schülerdienste eingeteilt, z.B. Tafeldienst,
      Ordnungsdienst
    • Die Kleidung und Straßenschuhe der Schüler werden in Garderoben
      aufbewahrt.
    • Für die Ordnung in den Garderoben ist jede Klasse verantwortlich.
      Der Schülerrat kontrolliert wöchentlich die Garderoben und wertet
      die Ergebnisse mit jeder Klasse aus.
    • In den Fachunterrichtsräumen, wie Werken oder Kunst sind die
      jeweiligen Fachlehrer für Sauberkeit und Ordnung verantwortlich.
    • Im Schulgebäude besteht Hausschuhpflicht für Schüler.

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9. Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung

An unserer Schule erleben die Schüler täglich die gemeinsam ausgehandelten Regeln und
Normen des Schullebens. Sie sollen dabei ihre Sinnhaftigkeit erfahren und natürlich
deren Einhaltung anstreben.
Dabei sollen sie zunehmend Verantwortung übernehmen, Kritik üben und Konflikte gewaltfrei
lösen.
Dazu bieten vielfältige Gesprächsformen während des Deutschunterrichtes und der
ritualisierte Morgenkreis die organisatorischen Voraussetzungen.
Die verschiedenen Unterrichtsformen begünstigen die Fähigkeit gemeinsamen Lernens, der
Wertschätzung und Anerkennung der Leistungen anderer.
Wir streben als durchgehendes pädagogisches Prinzip eine „Streitkultur“ an, d.h. unsere
Schüler lernen, Streit mit Worten zu klären, ihre Gefühle zu äußern, kritisch zu
reflektieren und Kritik auszuhalten.
Die Sprechstunden der LehrerInnen und der Beratungslehrerin unterstützen bei
Erziehungsfragen der Eltern.
Um entstandene Konflikte zu lösen, helfen z.B. klare Vereinbarungen, „Streitschlichter“, ein
„Wutstuhl“ und die „Stopp-Regel“.
Um das Selbstwertgefühl unserer Schüler zu stärken und die Leistungen anderer
anzuerkennen, nutzen wir die Schulhausgestaltung, die die Unterrichtsergebnisse der Schüler
präsentiert.
Sportwettkämpfe und öffentliche Auftritte tragen ebenfalls zu einem gesunden Selbstwertgefühl
bei.
Enger Kontakt zur Beratungsstelle Pieschen (BiP). Die BiP besucht im 1. Schulhalbjahr die
1. Klasse zu einem bestimmten Thema, welches sich an den Interessen der Klasse orientiert.
Bei diesem Projekt sollen Sozialkompetenz und Wertevermittlung im Mittelpunkt stehen.


10. Besonderheiten

Schülerrat

  • besteht aus je einem gewählten Schüler jeder Klasse
  • berät regelmäßig über aktuelle Themen, Sorgen und Anliegen der Klassen
  • wird bei der Verteilung von Haushaltsmitteln einbezogen ( Hofspielzeug )
  • organisiert Wettbewerbe (z.B. Garderobenwettbewerb)
  • ist bei Schulhöhepunkten präsent

Schülerzeitung

  • wird von einer Schülerredaktion gestaltet
  • aktuelle Themen in Wort und Bild
  • Umfragen zu schulischen und außerschulischen Themen
  • Themen aus Hort und Schule
  • Verkauf im Hort oder in der Klasse

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11.Evaluation

Um unser Schulprogramm an aktuellen Entwicklungen anzupassen ist eine jährliche
Evaluation notwendig.
Die Evaluationsbereiche werden mit der Lehrerkonferenz und dem Elternrat abgeglichen.
Über die Methoden und Inhalte verständigen sich diese Gremien ebenfalls.
Die Auswertung übernimmt ein Team.
Gemeinsam werden die Analysen in das Programm integriert.


Schulprogramm entwickelt: Januar 2004

Letzte Aktualisierung: 23.5.2007

Fragen zum Schulprogramm der 8. Grundschule Dresden beantworten wir gern.

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 0351/8495713
Fax: 0351/8489375
eMail: Email: gs8dd(at)t-online.de

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